Goldmedaille USA 1999
Water Quality Association
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RSD SOLAR WATER

RSD ROSENDAHL SYSTEM

25 Jahre solare Wasseraufbereitung

Mitglied im DVGW
Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
Technisch-wissenschaftlicher Verein
 
 

Hannover, im Mai 2010

Abfüllbetriebe und Müllproblematik

Als wir vor 4 Jahren in Mali die Genehmigung bekamen, unser Wasser als Tafelwasser abzufüllen, winkte uns Ruhm und ein lukratives Geschäft. Für die RSD-Technologie stellvertretend wurde vom Labor des Gesundheitsministerium eine normale RSD-800 getestet - Filtergruppe, UVC-Durchflussentkeimung und UVC-Tankentkeimung.

Noch im selben Jahr installierten wir im Betriebsgebäude Bamako eine manuelle Abfüllanlage. Aus drei Schlauchstücken können täglich bis zu 10.000 PET-Flaschen gefüllt werden. Das alles war relativ einfach und meine Hauptsorge konzentrierte sich auf das Thema Müllvermeidung. Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Hauptstadt Bamako ist die Landschaft verschandelt mit Plastikmüll. Willkommen auf der Müllkippe, möchte man meinen. Tausende leerer PET-Flaschen liegen herum oder werden vom Wind über die Fahrbahn getrieben. Ebenso Plastiktüten, welche in den trockenen Zweigen dürrer Bäume  flattern. Afrika.

Diesen unschönen Müll wollten wir nicht noch vermehren. Die Idee eines Pfandsystems für Plastikflaschen war nicht neu, es aber mit den normalen, dünnwandigen PET-Flaschen zu versuchen, das hatte wahrscheinlich bisher noch niemand versucht. Unser Ziel war auch weniger die Flaschen mehrfach zu verwenden, sondern wir wollten sie auf jeden Fall zurück haben, um den Kunststoff nach zwei- oder dreimaliger Verwendung zu entsorgen. Und die Menge ließ sich noch weiter reduzieren, weil wir für den Familienbedarf stabile 5-Liter Kanister einführten, welche mehrere Jahre zu verwenden sind. Wir können nach vier Jahren Erfahrung nun  feststellen, dass unsere Flaschen fast alle zurück gebracht werden.

Um auch die Kunststoff-Transportkisten zu vermeiden, ließen wir Körbe aus Palmenstroh flechten. Sehr stabil und für die Belieferung von Privatleuten kein Problem, in den Geschäften, Supermärkten, etc. kam das nicht so gut an, weil sich im Geflecht Ungeziefer verstecken könnte. Die Alternative waren dann Pappkartons, Layout aus Hannover, Herstellung und Druck Made in China.

In Nioro, einer Stadt an der Grenze zu Mauretanien, werden von uns nun zwei halbautomatische Abfüllanlagen geliefert. Die Fotos sind vom Test in Langenhagen. In Nioro soll ein Pfandsystem mit Glasflaschen verwirklicht werden. Man darf gespannt sein, wie viel Umläufe im Schnitt mit einer Glasflasche zu erreichen sind.

Übrigens, manuelles Abfüllen ist in Mali weit rentabler als eine automatische Abfüllmaschine, welche man in Europa - als betagtes Gebrauchtgerät - kaum unter 100.000,00 € bekommt.

Wilfried Rosendahl

 

Hannover, im April 2010

Und die Welt lässt sich doch verbessern...

denn in den letzten Jahren hat sich die Solartechnik so weit entwickelt, daß nun mehr und mehr etwas neues geschieht: Eine Revulotion ist im Gange, eine klassische Revolution von unten. Laut Focus (17/2010, vom 26.4.) "bewirken.. Solardächer und Kleinkraftwerke, die Hausbesitzer zu Stromerzeugern machen.. eine Energierevolution."

Wir nehmen also unsere eigene Versorgung in die Hand und machen uns unabhängig von Energiekonzernen. Vielleicht hat aber gerade dies bei E-on, RWE und Co ein Umdenken bewirkt und sie liefern in Zukunft mit Desertec die Grundlast, sowie die Technologie zur Vernetzung..

Wer hätte das vor 10 Jahren für möglich gehalten?

Der Film "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" von Carl-A. Fechner lief am 18.3. in den Kinos an und thematisiert die Notwendigkeit einer dezentralen Energieversorgung und Daseinsvorsorge in einer Welt, in der weite Teile ohne Elektrizität keine Entwicklungschancen haben.

Man mag zur Ursache des Klimawandels kontroverser Meinung sein - unsere Gesellschaft leistet sich aber ja nun eine Wissenschaft, die auch dazu dienen soll, Gefahren von unserem Planeten abzuwenden, sei es durch die möglichst frühe Erkennung gefährlicher Asteroiden oder eben die Erkennung der Ursachen für eine Klimakatastrophe. Bei einem drohenden Asteroideneinschlag würde man auch nicht lange fackeln, wenn die Mehrheit der Forscher Gegenmaßnahmen empfehlen würden. Bei der Annahme "Klimawandel ist anthropogen (menschengemacht)" ist diese Mehrheit laut diverser Umfragen immerhin 97%.

Auch von daher eine gute Entwicklung: Eine klimaneutrale Industrialisierung der Welt wird durch "Erneuerbare Energie" möglich!

Ich freue mich sehr, bei dieser Bewegung für dezentrale Daseinsvorsorge und Autarkie schon jetzt dabei sein zu dürfen, denn unsere photovoltaisch und mit Windenergie betriebenen Trinkwassergewinnungsanlagen bewähren sich bereits in Mali, Laos und anderen Orten dieser Welt.

Dr. Klaus J. Nick

Hannover, im März 2010

Weltwassertag 2010

Wie schon viele Jahre zuvor findet auch 2010 am 22. März ein Weltwassertag statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Clean Water For a Healthy World – Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“. Dieser Slogan ist mir bereits seit 25 Jahren Leitgedanke und war ein Ansporn zur Entwicklung und Produktion von dezentraler Wasseraufbereitung.

Gesundes Trinkwasser für alle Menschen ist möglich, es ist kurzfristig zu realisieren und es ist auch bezahlbar. So kostet z.B. die Aufbereitung mit einer RSD-800 pro Kopf weniger als 0,25 € im Monat. Alle Finanzierungs- und die Betriebskosten sind darin enthalten. Und mit größerem Geräten wird es noch preiswerter, denn unsere Containereinbauten amortisieren sich mit Kubikmeterpreisen von deutlich unter 0,50 €. Alle RSD-Geräte liefern beste Wasserqualität, aus fast jedem Rohwasser und erfüllen die WHO-Richtlinien bzw. sind besser.

Ein amortisierender Wasserpreis von weniger als 25 Cent im Monat, den können sich auch die ärmsten Menschen leisten. Und für die Finanzierung der Geräte haben wir ein praktikables Modell entwickelt, Mikrokredite, ähnlich dem System der Grameen Bank, wofür wir noch Partner suchen. Keine Almosen! Wir bieten in weniger entwickelten Ländern den Kommunen, Siedlungen und anderen Gruppen ein Miet-Kaufsystem, womit sie Eigentümer ihrer Trinkwasserversorgung werden.

"Sauberes Wasser für eine gesunde Welt", das ist auch unser Anliegen. Wir von RSD wollen dafür im Jahr 2010 nochmals verstärkt eintreten.

 

Wilfried Rosendahl

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