Wasseraufbereitung
auch in extremen Situationen:
Mit dem Koffergerät
RSD-mobil
sind pro Stunde 300 Liter bestes Trinkwasser zu gewinnen - aus fast
jedem Rohwasser!
Die Energie dazu liefert jedes
Kraftfahrzeug, z.B. aus dem Zigarettenanzünder, oder Sie verwenden unser
mobiles PV-Inselsystem, eine solare Stromversorgung mit Solarmodul,
Laderegler und
Speicherbatterie.

Die robuste Wasseraufbereitung in stabiler
Rahmenkonstruktion (500x300x400 mm).
Sie wird für den Transport zusätzlich durch eine
Aluminium-Transportbox geschützt:
| Länge
(mm) |
Breite
(mm) |
Höhe
(mm) |
Volumen
(Liter) |
Gesamt
(kg) |
| 615 |
420 |
516 |
100 |
24,8 |
Auch harte Stöße werden im Inneren durch
Schaumstoffpolster abgefedert. Selbstverständlich ist der Schaumstoff
geschlossenporig, d.h. er nimmt keine Feuchtigkeit auf.
Durch den geöffneten Deckel lässt sich das
14,5 kg leichte Gerät an den Griffen heraus heben. Danach nur den Saugschlauch
in das Rohwasser legen und das Kabel mit Stecker in die Energiequelle
stecken.

Die Betriebsspannung kann 11 - 14 V DC
betragen. Der maximale Strom von 5 A ist problemlos an jeder
KFZ-Steckdose zu entnehmen. Auch lässt sich die Geräteleistung von 60
Watt leicht durch ein mobiles RSD PV-Inselsystem bereitstellen. Hier ist
selbstverständlich eine Speicherbatterie erforderlich, denn Trinkwasser
soll es ja nicht nur bei Sonnenschein geben.
Die eingebaute Pumpe hat eine Saughöhe von
max. 3 m und eine Förderhöhe von max. 14 m. Das Rohwasser wird über einen
Filterkorb und ein Rückschlagventil angesaugt. Ein weiterer Vorfilter in
der Saugleitung schützt die Pumpe vor grobem Schmutz. Vom Pumpenausgang
gelangt das Rohwasser zu einem rückspülbaren Filter mit 100 µm Feinheit
(gelber Filtereinsatz). Am Fuße der Filtertasse befindet sich der
Ablasshahn. Je nach Verschmutzungsgrad ist dieser zu öffnen, sodass ca. 5
- 10 Liter Wasser den aufgefangenen Schmutz heraus spülen. Für eine
gründliche Reinigung ist die Filtertasse abzuschrauben und der Einsatz mit
einer feinen Bürste zu reinigen (Wartungszubehör).
Der
weitere Rohwasserweg führt über den Aktivkohlefilter (schwarzer
Einsatz). Hier werden organische und chemische Kontaminationen entfernt
und der Geschmack verbessert. Gut zu wissen ist, dass der menschliche
Geschmack sensibler reagiert als fast alle teuren Messgeräte. So lässt
es sich sicher schmecken, wenn die Kapazität der Aktivkohle erschöpft
ist. Ein Austausch soll aber mindestens alle 3 Monate erfolgen.
Nach der Aktivkohle folgt noch eine
Feinfilterstufe für kleinste Schwebeteilchen mit einer Feinheit von > 1
µm. Besonders bei der Inbetriebnahme wird hier der Kohlestaub
aufgefangen. Aber auch andere Schwebstoffe müssen unbedingt vor der
UVC-Entkeimung entfernt werden. Sonst könnten sich im "Schatten" der
Teilchen gefährliche Mikroorganismen durch die Entkeimung mogeln.
Der Durchfluss ist mit einem
Durchflussregler auf 5 Liter pro Minute begrenzt. Diese
Wassermenge ist mit der abgegebenen UVC-Dosis noch absolut sicher zu
entkeimen. Sollten die Strahler einmal vorzeitig ausfallen, so meldet
sich die Elektronik sowohl mit optischen als auch akustischen Alarm. Die
Durchflussmenge ist in gewissen Zeitabständen zu überprüfen. Lässt sie
stark nach, so wird eine Wartung erforderlich, wo auch der Feinfilter zu
wechseln ist. Vor und nach längerem Nichtgebrauch (mehr als 2 Tage) ist
das Gerät zu desinfizieren. Geeignete Mittel bietet RSD als
Wartungszubehör an.
Bei jeder
Inbetriebnahme soll für ca. 1 Minute das durchfließende Wasser unbenutzt
bleiben. So wird das Stagnationswasser ausgespült und die UVC-Lampe
vorgeheizt. In den Zapfpausen soll die UVC-Entkeimung nicht
ausgeschaltet werden, andernfalls ist die UVC-Entkeimung wieder 1 Min.
vorzuheizen.
Im Übrigen ist die
Bedienung einfach und selbsterklärend:
** Hauptschalter ON = UVC-Entkeimung ist eingeschaltet und Pumpe
betriebsbereit
** Wasserhahn aufdrehen = Pumpe arbeitet automatisch